Die K uenstlerin

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Eva Brexendorf

 

 

Atelierbilder

 

Kosmische Traumwelten, magische Momente und das Gefühl ein Teil dessen zu sein, machen die Arbeiten der Künstlerin einzigartig. Ihre Bilder nehmen den Betrachter mit in eine andere Wirklichkeit. Die immer wieder unterschiedlich erscheinenden Möglichkeiten der Betrachtung, lassen jeden Einzelnen eine eigene Geschichte erleben. Von märchenhaft schön, bis zum düsteren Albtraum, bleibt das Erlebnis sehr individuell. Traumlandschaften, Phantasiereisen, unreale Wesen und Gestalten, die an surrealistische Malerei erinnern und von Sonnenlicht durchstrahlte Tiefenräumen bestimmen die Bilder der Künstlerin.

Die Traumlandschaften von Eva Brexendorf evozieren eine Bildtiefe, die ständig etwas Neues an die Oberfläche dringen lässt. Diesen besonderen Effekt erreicht sie durch eine aufwendige Technik. In mehreren Schichten trägt sie die Farbe auf und erhält ein Ergebnis voll Transparenzen und Vielschichtigkeit.

Durch das Zusammenspiel von Figürlichem und Abstraktion entwickelt sie ihre eigene Interpretation phantastisch-realistischer Kompositionen. Dahinter verbirgt sich die Idee, Realität in einem neuen, imaginären Kontext auszudrücken und sie in einer überhöhten Präzision darzustellen. Damit folgt Eva Brexendorf einer Kunstrichtung, die Mitte der 50er Jahre aufkam und ihren Ursprung in Wien bei Malern wie Ernst Fuchs hat.

In der tiefgründigen Malerei Eva Brexendorfs zwischen déjà vu und Realität sieht jeder Betrachter eine eigene Geschichte. Die im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtige Malerei Eva Brexendorfs lädt zu immer wieder neuen Sichtweisen ein.

 

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Eva Brexendorf bei ihre Arbeit:

Das Schaffen meiner Bilder erfordert die Hingabe meiner gesamten Zeit, denn das Schauen und Sichtbarmachen ist wichtiger als die Deutung. Deutung kommt, sie folgt und ist immer wieder eine Neue, eine Andere. Bilder sprechen das Unsagbare aus. Man kann sagen, die Seele malt, doch nur der Träumer sieht. Wer imstande ist vor meinen Bildern zu träumen, kommt ihrem Sinn nahe. Die vornehmliche Verwendung eines ästhetisch, kompositionellen Aufbaus, wie sie von mir lasierend dargestellt wird, führt zu einer abstrakten Kunstäußerung.

Meine Bilder wachsen aus meinem seelisch-geistigen Innenraum, anfangs keimhaft werdend, aber im Laufe der Zeit dem inneren Auge immer mehr sichtbar. So kann sich die Arbeit über Monate hinziehen, bis der Augenblick für gut befunden wird. Ich lasse meine innerwohnende Schöpferkraft wirken, versinke in meine Träume und beginne im Einklang mit mir selbst zu sein.

Es gibt ein tausendfältiges Fertigwerden mit den Gegebenheiten. Teilweise sind es akrobatische Kunststücke, denn meine Technik ist nicht auf Einfachheit zugeschnitten. Das Pendel muss zwischen beiden Extremen „Negativ – Positiv“, „Einkehr – Rückkehr“ auf dem Bildträger schwingen. Ich beginne mit der Kunst des Einschränkens, des Reduzierens.

Teilweise lasse ich mich auch zur Realität verführen. Ich lasse die Berührung mit der Außenwelt fallen und beziehe mich auf diesen tatsächlichen Augenblick innerhalb von Zeit und Raum, denn was wirklich ist, ist in diesem Moment. Mein Wunsch ist und bedrängt mich so sehr, meine Empfindungen anschaulich darzustellen.

Meine Bildsprache muss jeder für sich selbst herausfinden. Kunst ist immer eine Einlassung und das
ständige Entstehen möglicher Traumwelten. Die Sichtweise meiner Kunst lässt den Betrachter zum Staunen bringen, wenn er bereit ist, sich darauf einzulassen.

 

Galerieseite I

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