Man sagt,
hier im Norden hätten wir
nur zwei Jahreszeiten; kalten Regen und warmen Regen.
Glauben Sie uns aber, es gibt keine Zeit im Jahr, zu der
ein Besuch in Worpswede ins Wasser fallen müsste.
Es war die immer
wieder erstaunliche Leuchtkraft des Himmels über
Worpswede, die schon vor
mehr als hundert Jahren die ersten Künstler anzog. Die
Künstlerkolonie Worpswede wurde in den 80er Jahren
des vorletzten Jahrhunderts durch Fritz Mackensen, Hans
am Ende und Otto Modersohn gegründet (Böse Zungen
behaupten, die große Anziehungskraft wäre die Tochter
der Kaufmannsfamilie Stolte, Mimi, und nicht der Himmel
gewesen). Wie
auch immer, die Farben des Himmels über Worpswede haben
von dieser Leuchtkraft bis heute nichts verloren und
färben die Natur um den Weyerberg immer wieder
unvergleichlich ein. Sie können endlose
Spaziergänge in viel Natur unter "unserem" weiten Himmel unternehmen, aber auch
durchs
Dorf flanieren und dabei viel Kunst, Kultur und
herzliche Gastfreundschaft in inspirierender
Umgebung genießen.
Sehr
aktuelle und kulturell kompetente Informationen finden
Sie auf den Seiten des
Worpsweder Touristik und Kultur Teams, in der
Bergstrasse 13.
Das freundliche Team dort, hilft IHNEN gerne
beim Buchen aller kulturellen und touristischen Leistungen "unseres" Dorfes.
Auch alles rund um die Gemeindeverwaltung und ihren
Dienstleistungen finde Sie dort.
In der freien
Enzyklopädie Wikipedia finden sich schon viele
Hinweise auf Worpswede. Das langfristig angelegte Projekt
http://Wikipedia.org hat es
sich zur Aufgabe gemacht, eine, aus sich selbst heraus
wachsende, Enzyklopädie über nicht weniger als das
gesamte Wissen der Welt entstehen zu lassen.

Websites
von regionalen
Künstlerinnen, Kuenstlern, Kunsthandwerkerinnen
und Kunsthandwerkern finden Sie hier:
(Copyright Hinweis:
Die Liste wurde überwiegend auf Grundlage des aktuell im Hauschild
Verlag erschienenen Buches (ISBN: 3-89757-301-6) "kunst
und kunsthandwerk worpswede aktuell" erstellt)
Erhältlich bei der
Worpsweder
Touristik- und Kulturmarketing GmbH

Dem Worpsweder Nachwuchs gehört die Zukunft. Zu finden
sind die Kids, real und im Internet, am Fuße des
Weyerberg in Ihrem Jugendzentrum
"Die Scheune"

Mit zu
Worpswede gehört auch heute noch die Förderung von Kunst, privat und als
Institution. Mit der
Barkenhoff-Stiftung und
Atelierhaus e.V. ist eine Förderung junger Stipendiaten aus der ganzen
Welt möglich. Richten Sie bei Interesse Ihre Bewerbung an
Künstlerischen Leiter Bernd Milla,
Bergstr. 1, 27726 Worpswede Germany Phone
+49
4792 1380. Faksimile +49 4792 2112
Die
Kulturstiftung
des Landkreis Osterholz schlägt eine Brücke zwischen traditioneller und
zeit-genössischer Kunst in Worpswede
Durch großes Engagement und mit großem Budget betreibt die
Kreissparkasse Osterholz seit vielen Jahren die Förderung der
Kultur und der Künstler der Region.
Der
gemeinnützige Verein "Freunde Worpswedes", gegründet 1903 als Verschönerungsverein,
möchte sich Ihnen als älteste Organisation für Landschafts- und
Denkmalschutz in Deutschland vorstellen. Die damals in der Satzung festgeschriebenen Aufgaben bestehen heute noch: „ ... die Eigenart der
Worpsweder Landschaft und des Dorfes zu bewahren und zu pflegen". Der
Verein ist der künstlerischen Tradition verpflichtet und fördert
den Erhalt des "alten" Worpswede.
Die
"Stiftung Worpswede",
im Jahre 1957 als privatrechtliche Stiftung gegründet und ist unter
Anderem der Pflege und dem Erhalt des sehr schützenswerten Ortsbildes in
und um Worpswede verpflichtet.
Die
Worpsweder
Kunsthalle und Kunststiftung Friedrich Netzel,
ist eine einzigartige Sammlung über Werke aus allen Generationen
Worpsweder Künstlern.
(Mehr Informationen über die einzelnen Generationen bei Wikipedia)
Die
Lilienthaler
Kunststiftung schlägt einen großen Bogen über Hamme, Wörpe und
Wümme, drei kleinen Flüssen der Region, und schafft damit nach eigener
Aussage eine aktuelle Verbindung zwischen Lilienthal, Worpswede und
Fischerhude. Initiiert von
Monika und Hans Adolf Cordes hat der
Verein und die Kunststiftung eine Lebendigkeit und Aktivität
entwickelt, die in kurzen Abständen Ausstellungen der zeitgenössischen und
"alten" Künstlern der Region realisiert.

An dieser
Stelle einige Links zu "alten" Worpsweder Künstlern, auf die der Ruf
"unseres" Dorfes, berechtigt aber LEIDER noch heute aufbaut:
..Heinrich Vogeler der mit
seinem "Friedensbrief" seine Klage über
die Zeit in in der er leben musste in die Worte presst "Gott ist tot",
möglicherweise beeinfusst durch Nietzsche, hat Worpswede ebenso geprägt. Sein Werk ist bis heute
wichtig geblieben. Die Aktualität Vogelers zeigt sich in unseren Tagen
insbesondere in seinem Friedensappell, den er noch während des Krieges
Anfang Januar 1918 schrieb und an Kaiser Wilhelm II schickte. Diese Aktion
hatte glücklicherweise "nur" Vogelers Einweisung in eine Irrenanstalt zur
Folge und nicht die sofortige Erschießung als Landesverräter, wie es
Ludendorf forderte. Heinrich Der Eingangsbereich Vogelers Barkenhoff ist heute berechtigterweise das gängigste Symbol Worpswedes. Aus touristischer Sicht
ist der von ihm gestaltet Worpsweder - Bahnhof unverzichtbar.
..Hans am
Ende einer der allerersten aus der ersten Generation,
(mit Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich
Vogeler und Fritz Overbeck), trat im Besonderen mit Radierungen hervor,
die teilweise in sehr unüblich großen Formaten beeindruckten. Er
vermittelte damit eine großzügige Auffassung in schlichter Darstellung.
..auf keinen Fall darf natürlich
Paula Modersohn - Becker unerwähnt
bleiben. Paula Modersohn-Becker, 1876 in Dresden geboren, verbrachte einen
Großteil ihrer Kindheit in Bremen und entschloss sich bereits in jungen
Jahren, Malerin zu werden. Nach einer knapp zweijährigen Ausbildung an
einer privaten Mal- und Zeichenschule in Berlin setzte sie ihr Studium ab
1898 in der Künstlerkolonie Worpswede bei dem Figurenmaler Fritz Mackensen
fort. Heute ist ihr Name auf der ganzen Welt bekannt.
..auch der Name
Otto Modersohn
(1856 - 1943) ist für immer mit Worpswede und
Fischerhude
verbunden. In der "Frühzeit", ein Begriff der seine Jugend und
Akademiezeit beschreibt, entdeckt er Worpswede. Die Prägung des Begriffes
"Worpswede" setzt mit der Entdeckung dieses Ortes durch Fritz Mackensen
und Otto Modersohn im Sommer 1889 ein.
..kaum ein anderer
Künstler und Architekt hat das bauliche, zentrale Erscheinungsbild von Worpswede so
nachhaltig geprägt wie Bernhard Hoetger. Sein Werk war, gerade in "unserem"
Dorf, nicht immer unumstritten. Besonders der Niedersachsenstein ist bis
heute für viele Worpsweder problematisch geblieben. Über die
nationalsozialistischen Verirrungen war Worpswede generell sehr gespalten. Umfassende, auch
Hoetgers "Schattenseiten" nicht verschweigende Informationen finden SIE
auf den Seiten des virtuellen
Kunstmuseum Bernhard Hoetger.
Wir wollen diese Liste aber nicht zu lange werden
lassen, da wir IHNEN ja vom aktuellen Worpsweder Kuenstlern berichten wollen und die
"alte" Kunst in Worpswede eher überrepräsentiert ist!

Auch das
Kunsthandwerk kommt in Worpswede nicht zu kurz.
Gerade in Zeiten in denen der
Konsum industrieller Massenartikel und modernes
Industrie-design zum Mainstream
gehören, behauptet sich das Worpsweder Kunsthandwerk auf
einem Platz von überregionalem Ruf.
Hier im
Internet zu finden.

Für
einen weiteren,
umfassenden Überblick über Veranstaltungen und
Termine in Worpswede besuchen Sie einfach Worpswede von A bis
Z.
Dort finden Sie auch die Adressen der meisten Hotels und
Restaurants. Noch ein Tipp: Wenn Sie nicht einfach
spontan losfahren wollen, sollten Sie vorbestellen da
die Kapazitäten meist, und das vor allem im Sommer, gut
ausgelastet sind.

Haben Sie Lust auf virtuelle
und reale Galerien? Gehen Sie doch mal in die
Galerie Kreutziger,
besuchen Sie die
Galerie
Ruhländer, oder gehen Sie,
bei einem Spaziergang real überall dort hin. Mitten im Dorf,
in der Bergstraße,
finden Sie die Galerie Cohrs - Zirus, engagiert
sowohl gegenüber den "alten" wie auch den
zeitgenössischen Künstlern, ein Haus für höchste
kulturelle Ansprüche. Dort finden Sie auch die, nach eigener Aussage internationale
Galerie
Andalusien Art, die sich im Besonderen um die
Verbindung zu Künstlern in Andalusien verdient macht.
Etwas außerhalb sind die Ausstellungen
"der alten Molkerei", zu erreichen, in der Sie eine
ganze Anzahl von Galerien unter einem Dach finden. Auch
sie alle einen längeren
Spaziergang wert.
Der Glanz entsteht durch den Menschen
selbst. Das
Atelier
Michael Hermsdorf setzt dies konsequent um, den
wichtig
ist Michael Hermsdorf, Schmuck zu kreieren, der sich den
Bewegungsabläufen der TrägerInnen anpasst und dadurch zu
leben beginnt.
Dieter Weiser, einer der renommiertesten Fotografen,
und engagiertem Betreiber eines Fotostudios mit dem wohl
größten Archiv alter Worpsweder
Photographien, pflegt mit seinen umfangreichen
Bilderarchiven und Fotogalerien fotographische Tradition in Worpswede
und im Teufelsmoor. Auch für alle Ihre täglichen,
fotographischen Bedürfnisse, bis zu Digitalverarbeitung
und DVD Technik hat er eine Antwort.

Wenn Sie sich sportlich
betätigen wollen gibt es wunderbare Möglichkeiten zu
entdecken. Unter anderem lädt Sie der international
bekannte
Worpsweder Golfclub mit seinem Motto: "Es gibt
keinen besseren Golfplatzarchitekten als die Natur
selbst" zu sich ein.
Auch Fahrräder
können Sie mieten, um die Gegend rund um den Weyerberg zu erkunden
oder, für die ganz sportlichen, einen Ausflug nach
Fischerhude zu machen.
Der hiesige Fahrradshop (gegenüber
einem Getränkemarkt) verleiht zuverlässig Fahrräder, selbst mit Bringservice, bei mehreren Fahrrädern.

Besonders wenn Sie länger als einen
Nachmittag hier sein wollen, können Sie sich auf die
Gastfreundschaft Worpswedes verlassen. Worpswede bietet eine
Fülle guter Restaurants und Hotels, von denen wir leider
nur unvollständig berichten können. Der
Weidenhoff
bietet Ihnen die Gelegenheit bei einem der größten
Künstler des Dorfes, bei dem Maler und Musiker
Heinrich Schott zu nächtigen.
An einem der schönsten
Plätze am Rande Worpswedes - idyllisch gelegen im
Landschaftsschutzgebiet sind Sie gleichzeitig ganz nahe
an der Kunst. Ungewöhn-liches Ambiente und ganz ausgezeichnetes Essen
finden Sie im "Artisst", dem Restaurant des
Hotel Eichenhof. Ein weiteres
Beispiel für persönliches Engagement ist das
Hotel Buchenhof. Dort ist jedes Zimmer, zwar ohne
den generellen Stil zu verlassen, individuell und
liebevoll für Sie eingerichtet. Mitten im Dorf finden
Sie das
Hotel Village.
Ebenso engagiert realisiert wie betrieben, bietet
es außer seinem Standort auch eine Mini Shopping Mall vor
seinen Toren. Direkt im Hause befindet sich eine
Photographische Galerie mit wechselnden Ausstellungen
und aktuellen Themen. Die Originalmultivision von Prof.
Fritz Dressler ist dort als erste Ausstellung zu Hause
gewesen. Das
Hotel
Worpsweder Tor, im Doppelpack, erstklassik Wohnen und
Golfen. Das
Haus Niedersachsen ein sehr traditionelles,
ruhiges Haus, das frühere Kaffeehaus Niedersachsen,
stellt heute seine Räume, von denen viele mit Originalen
der "alten" Wopsweder Künstler ausgestatten sind, als
Hotel Garni oder Ferienwohnungen zur Verfügung. Der
Diedrichshof lädt zur
Ruhe, zum Verweilen und der Kreativitätsförderung ein.
Inmitten eines, aktuell von
Philipp Uphoff, einem Spross der Künstler und Gestalterfamilie Uphoff, neu angelegten
Parkgrundstücks
ist das Tagungshotel des Erwin
Strauss Instituts eine Oase der Ruhe. Das Anwesen
war die erste Wohnstätte Bernhard Hoetgers, nach seiner
Ankunft in Worpswede.

Das Restaurant
Kaffeehaus Niedersachsen
hinterm Berg gelegen, hält mehr, als es verspricht. Dort finden Sie
traditionelle Gerichte von feinster Qualität, wie auch
den berühmten Nord-deutschen Grünkohl.
Der
Worpsweder
Bahnhof
ist Teil der Worpsweder Kunstgeschichte und wurde von Heinrich Vogeler gestaltet und realisiert. Noch
heute ist er mit den Originalmöbeln aus der Gründerzeit
der Künstlerkolonie eingerichtet. Das
dort eingerichtete Restaurant überzeugt
nicht nur durch diesen Stil, sondern sorgt mit
raffinierten Gerichten für Ihr kulinarisches Wohlergehen.
Ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis ist ein
Besuch im "Cafe verrückt" im
Kaffee
Worpswede, zu Hause in einem Gebäude des
Architekten und Künstlers Bernhard Hoetger.
Angelo
"unser" Italiener ist mitten im Dorf und ebenfalls sehr
zu empfehlen.

Nach Spaziergang, Kultur, Kaffee und
einem genussvollen Essen sind Sie noch nicht müde? Dann
gehen Sie doch mal wieder tanzen! Dem Ruf der
MUSIC HALL
sind in den letzten Jahren immer mehr hochkarätige
Musikgruppen gefolgt. Gruppen wie Paul Young and Band ,
Spencer Davis, Roger Chapman, Eric Burdon und andere
lassen Sie mal wieder richtig "abrocken". Auch
Lesungen, zum Beispiel Otto Sander liest "Joachim
Ringelnatz" oder ständige, interessante
Kinoveranstaltungen sorgen dort für die richtige
Mischung Kultur.
Noch Lust auf mehr Musik?
Steve Westaway,
ein Singer/Songwriter aus Bristol, mit seinem Herz
mitten im
Teufelsmoor. Er nennt seine Musik schlicht "Akustische
Musik" deren Wurzeln in den verschiedensten
musikalischen Einflüssen - von Blues, über Folk, Klassik
und Jazz - liegen. Er kombiniert eigene Texte mit dem
warmen Klang der akustischen Gitarre. Manchmal
bereichern andere Musiker seine Musik und versuchen mit
ihm, eine Atmosphäre der Geborgenheit und Entspannung zu
schaffen. In Bristol geboren, singt er noch immer in der
Sprache seines Herzens. Heute ist er in Worpswede zu
Hause. Vielleicht sind SIE ja
bald auf einem seiner Konzerte zu sehen?
Donnerstags
ist "Sessiontag" in der Kneipe "Zur Kogge" Worpswede
(Kneipe neben der Musichall). Ab 20 Uhr können Musiker,
die ein Instrument besitzen - und auch darauf spielen
können - sich hier zum gemeinsamen Spiel, einer
Worpsweder-Session eben, zusammen finden.
