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Über sich:
Mein unruhiger Geist ließ es einfach
nicht zu, mich für eine Kunstakademie zu bewerben. Ich verdiente mir meine
Studien als notorischer Schwarzhörer unter anderem bei Prof. Wotruba in
Wien und Salzburg, bei Prof. Ortner in Linz, bei Prof. Kirchner in
München, bei Prof. J. Beuys in Düsseldorf. So tingelte ich einige Jahre
durch die Akademien des Landes. Von 1977 – 1979 besuchte ich als
ordentlicher Student die Sommerakademie in Salzburg (Radier- und
Bildhauerklasse) seit 1972 arbeite ich ausschließlich als freischaffender
Bildhauer.
So vielschichtig wie das Leben mich trifft (innere und äußere
Wirklichkeiten), so arbeite ich am Material jeglicher Ausprägung in
schöpferischem Vorgang. Ich nutze diese Eigenwerte, entwickle Sprache und
Zitat. Ich bin in dem handwerklichen Betrieb meines Vaters groß geworden.
Aus dem spielerischen Umgang mit Material der Kindheit und darüber hinaus
in einer Schreinerlehre, habe ich das Spiel mit den bildnerischen Mitteln
wieder aufgenommen. Aus dem Prozess des Denkens und der Stellungnahme
versuche ich, Formzusammenhänge zu gültigen Wahrheiten zu formulieren.
Dabei geht es mir nicht um den ästhetischen Genuss der Objekte, sondern um
das Herausarbeiten von Ästhetik als „geistige Ordnung".
Heini Linkshänder
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